Unsere Geschichte

Statsbuene:

Diese Fischerhütten wurden 1923 auf staatlichen Grund gebaut. Der norwegische Staat errichtete die Anlage als Unterbringung für die Fischer, die viele Monate lang, vor allem während der Kabeljau-Wintersaison zwischen Januar und April, weg von zu Hause bleiben mussten.

Heute gibt es nach der Renovierung 18 Rorbu-Wohnungen mit insgesamt 80 Betten, die im originalen Stil erhalten wurden. "Seeadler", "Kormoran", oder "Möwe" lauten die Namen der Rorbuer, die auf Pfählen im Wasser stehen - jede in einen anderen Stil gebaut.

Auch wenn sie in goldenem Licht der Mitternachtssonne fast magisch erscheinen, erst in der dunklen Winterzeit zeigt sich die authentische Atmosphäre der alten Rorbuer. Während die Wellen gegen den Wellenbrecher schlagen, bekommt Ihre Phantasie Flügel und nimmt Sie auf eine Reise zurück in das harte Leben der Lofoten-Fischer vor fast ein hundert Jahren.

 

Tyskhella:

Tyskhella befindet sich direkt in Zentrum von Kabelvåg. Der Name ist sehr alt. Dort, wo das Lager steht, befand sich der alte Pier und das Haus Altona, eine Fischannahmestelle. Boote kamen zum Laden- und Entladen, und lagen vor Anker in der kleinen Bucht zwischen Altona und Tyskhella.

Diese Bucht bekam somit den Namen "Kremmervika" (was man mit "Kaufmannsbucht" übersetzen kann), und in der Gegend um Altona herum wuchs der erste Marktplatz in Kabelvåg. Der Hügel hinter der Hospiz hieß im 18. Jahrhundert und weit in das 19. Jahrhundert Deutscher Hügel oder Kræmmervig-Hügel.

Interessant ist der Ursprung des Namens Tyskhella. In den 1660er Jahren kam ein Mann Namens Johan Lange nach Kabelvåg. Die erste Bemerkung über ihn finden wir in der kirchlichen Bevölkerungszählung von 1666 und in einer Rechnungslegung von 1667. Man nannte ihn "Thysch" er weil er aus Deutschland kam.

Später geriet er in Besitz von mehreren Fischerhütten. Betrachtet man die ältesten Bilder von Kabelvåg - ab 1867 - so sieht man, dass viele Hütten auf Tyskhella standen, und dass das Gelände eine große Steinfläche war. Wir haben allen Grund zu glauben, dass sich dort Fischerhütten bereits im 17. Jahrhundert befunden haben. Johan Tysk wohnte zentral in Kabelvåg und vermietete die Hütten an die angereisten Fischer.

Mehrere Jahrhunderte hindurch standen zahlreiche Rorbuer auf dem Areal von Tyskhella, bis sie am 26. Juni 1879 durch einen Grossbrand zerstört wurden. Die Hütten, die verschont geblieben sind, brannten am 15. Juli 1883 nieder, als ein zweiter Grossbrand Kabelvåg verwüstete. Sie wurden jedoch wieder aufgebaut.

Bis heute wird die Vermietung von Hütten auf Tyskhella - etwas moderner als Rorbu-Apartments genannt - in demselben gastfreundlichen Geist gehandhabt wie in den alten Zeiten.

 

Sandvika Fjord & Sjøhus camping:

Von Markus og Edny Normann in 1970 gegründet, zählt Sandvika zu den ältesten Campingplätzen auf den Lofoten. In 1996 übergaben sie dieses Juwel an ihren Sohn Helge Normann. Sandvika befindet sich in einem Gebiet geprägt von großer Schönheit der Natur, mit dem Vestfjord, Lofotens Speisekammer, und der mächtigen Felsformation Vågankalle als nächste Nachbarn.

Nach 37 Jahren harter Arbeit ist das heutige Sandvika Camping ein echtes Schmuckstück geworden. Angefertigt wurden 16 moderne Hütten, 10 Apartments und 2 Rorbuer, fast alle mit Küche, Dusche und Toilette ausgestattet. Auf Sandvika können wir insgesamt Unterkünfte bis 90 Personen anbieten. Darüber hinaus haben wir 120 Plätze für Wohnwagen und Wohnmobil (mit elektrischen Anschlüssen), und 40 beliebte Zeltplätze zur Disposition.